Porsche 911 2.3 ST

Auch ein Rennwagen darf sich zum Ende der Saison einer ausgiebigen Lackpflege unterziehen. Der hier vorgestellte 911 2.3 ST aus dem Jahr 1970 hat seine Meriten bisher auf der Rundstrecke verdient und wird nun in frischem Glanz auf die Rallyepiste entlassen.


Ausgangszustand:


Bearbeitungsschritte:

Beispielhaft wurde neben der mkc Basis Konditionierung die Wirkung der Defektkorrekturen “Stufe 1″, “Stufe 2″ und “Stufe 3″ gezeigt. Zudem wurde das Fahrzeug während der Arbeiten noch durch die mkc Lackanalyse vermessen. Das Ergebnis der Korrekturstufen “Stufe 1″ und “Stufe 2″ führt bei weniger beanspruchten Lacken ebenfalls zu perfekten Ergebnissen. Der indischrote Lack des 911 ST sollte nur zur Veranschaulichung der Leistungsfähigkeit der einzelnen Schritte bei stark beanspruchten Lacken zeigen.

Der Renneinsatz in der vergangenen Saison hatte seine Spuren auf dem indischroten Lack hinterlassen. Nachdem der 911 besondern sanft gewaschen wurde – offenliegende Ansaugtrichter, Kunststoffscheiben und eine nicht abgedeckte Bordelektrik mahnen zur Vorsicht – löste die Behandlung mit einer speziellen Reinigungsknete die Ablagerungen auf der Lackoberfläche gründlich ab.

Nach dem Knetvorgang ist die Lackoberfläche durch den Abtrag der Verunreinigungen perfekt geebnet und es kann mit der Politur begonnen werden.

Auf der Motorhaube zeigen sich heftige Defekte in Form von Swirls und tiefen Kratzern.

Hier sehen Sie beispielhaft, wie die Kratzer auf der Motorhaube Schritt für Schritt beseitigt werden. Vorher:

Nach der Bearbeitung mit einer Exzenterpoliermaschine, Mikrofaserpolierscheibe und einer milden Politur, so wie wir es im Programm mkc Defektkorrektur “Stufe 1″ durchgeführt wird:

Der Grauschleier wurde entfernt und die Anzahl der Swirls deutlich reduziert. Als Endergebnis ist diese Defektkorrektur aber noch nicht zu akzeptieren.

Die zweite Runde wurde mit einer Rotationspoliermaschine, einem Kunstfellpolierpad und einer Ultra-Feinschleifpolitur gefahren.

Durch die erhöhte Umfangsgeschwindigkeit des Poliertellers der Rotationsmaschine erreicht man eine höhere Defektkorrektur, außerdem lässt sich mit dem Kunstfellpolierpad gezielter auf einzelne Kratzer eingehen. Im Gegensatz zu Schaumstoffpolierpads ist der Wärmeeintrag in den Lack deutlich verringert, was die Gefahr des Überhitzens minimiert.

Das Ergebnis nach der zweiten Runde, welches jenem der mkc Defektkorrektur “Stufe 2″ entspricht:

Man erkennt, das trotz gleicher Politurschärfe abermals eine verbesserte Oberflächenqualität erzielt wurde. Bei den meisten Fahrzeugen reicht die benutzte Kombination für eine nahezu vollständige Defektkorrektur.

Der indischrote Lack des behandelten 911ST ist in seiner Härte aber vergleichbar mit den widerstandsfähigen Lacken moderner Produktion, weshalb wir Ihnen im letzten Schritt nun die Politur mit einer starken Schleifpaste zeigen:

Es bleiben keinerlei Kratzer zurück und das nun vollständig und ungestört reflektierte Licht lässt die Oberfläche in einem fantastischen Glanz und in einer atemberaubenden Farbintensität erstrahlen. Ein solches Ergebnis bekommen Sie mit der mkc Defektkorrektur “Stufe 3″.

Ergebnis:

Eine derartig starke Defektkorrektur bedarf penibler Vorarbeit und genauer Dokumentation. Die Analyse der Kratzer per Digital-HD-Mikroskop gehört ebenso dazu wie die ständige Kontrolle der Lackschichtdicke.

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